Oberstufe A.55.04 3 Rechenbeispiele

Interner Zinsfuß

Wenn ein Unternehmen einen Kredit für eine Investition aufnimmt, zahlt sich diese erst später aus. Um beides nun vergleichen zu können, muss man die verlorenen (oder gewonnen) Zinsen berücksichtigen, die zwischen den Zeitpunkten liegen. Man…

Rechenbeispiele

Zu dieser Lerneinheit gibt es 3 gerechnete Beispiele mit Video.

Aufgabe 1

Eine Investition über 370.000,-€ eines Unternehmens würde nach einem, nach zwei und nach fünf Jahren eine Ersparnis von jeweils 130.000,-€ bringen.

Entscheiden Sie auf der Grundlage eines internen Zinssatzes von 7% ob sich die Investition lohnt.

Wenn ein Unternehmen einen Kredit für eine Investition aufnimmt, zahlt sich diese erst später aus. Um beides nun vergleichen zu können, muss man die verlorenen (oder gewonnen) Zinsen berücksichtigen, die zwischen den Zeitpunkten liegen. Man kann alle auftretenden Beträge auf den ersten Zeitpunkt runterrechnen (zinstechnisch), was man „Barwert“ nennt oder man kann alle Beträge auf den letzten Zeitpunkt hochrechnen, was man dann „Endwert“ nennt. Im Normalfall rechnet man alles auf den Anfangszeitpunkt zurück. Der Zinssatz, um den es geht, wird oft „Zinsfuß“ genannt, das gesamte Verfahren; heißt „Methode des internen Zinsfuß“ oder „Methode des internen Zinssatzes“ oder einfach kurz „IZF“ (englisch: „IRR“ = „Internal Rte of Return“).

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