beidseitige Hypothesentests (GTR bzw. CAS)
Bei einem beidseitigen Hypothesentest (bzw. Signifikanztest) tritt ein Ereignis ein, das eher selten passieren sollte (z.B. würfelt man mit einem Würfel 100 Mal und es erscheint nur fünf Mal eine Sechs). Nun ist die große Frage: War das nur…
W.20.03 | beidseitige Hypothesentests (GTR bzw. CAS) – Rechenbeispiel 3
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Rechenbeispiele
Zu dieser Lerneinheit gibt es 6 gerechnete Beispiele mit Video.
Aufgabe 3
In den letzten Jahrzehnten hat es im Sommer an durchschnittlich 20% der Tage geregnet. Nun wird eine Studie angelegt, die prüfen soll, ob es einen Klimawandel gab. 150 Tage werden getestet und es wird festgestellt, dass es an 53 Tagen regnete.
a) Formulieren Sie die Nullhypothese H0 und die Alternativhypothese H1.
b) Kann mit einer Irrtumwahrscheinlichkeit von höchstens 6% davon ausgegangen werden, dass ein böser Klimawandel stattfand?
c) Wie groß ist der Fehler 1.Art [α-Fehler]?
Bei einem beidseitigen Hypothesentest (bzw. Signifikanztest) tritt ein Ereignis ein, das eher selten passieren sollte (z.B. würfelt man mit einem Würfel 100 Mal und es erscheint nur fünf Mal eine Sechs). Nun ist die große Frage: War das nur Zufall oder stimmt etwas nicht? (z.B. könnte der Würfel getürkt sein und nicht jedes sechte Mal eine Sechs werfen). Um die Frage zu beantworten erstellt man ein beidseitiges Konfidenzintervall und schaut, ob das Ereignis noch innerhalb dieses Intervalls liegt oder außerhalb. Liegt das Ereignis noch innerhalb des Konfidenzintervalls, so war´s wohl nur ein unglücklicher Zufall (Man nimmt die Hypothese, dass der Würfel in Ordnung sei, an. Diese Annahme heißt Nullhypothese). Liegt das Ereignis außerhalb des Konfidenzintervalls (also im sogenannten Ablehungsbereich), so stimmt etwas nicht (man verwirft die Hypothese, dass der Würfel in Ordnung sei und behauptet, er wäre getürkt).